Ost/West: Deutschland nach 1989

Est/Ovest: la Germania dopo il 1989

30.04.2021,18:30–20:00 Uhr

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Dalla fine della Seconda guerra mondiale fino al 1989, in Europa, la cosiddetta "cortina di ferro" ha separato gli stati democratici dell'ovest orientati al libero mercato dagli stati socialisti dell’est orientati all'economia pianificata. Questo confine divideva in due anche la Germania: il muro di Berlino non solo separava la capitale odierna in Berlino-Ovest e Berlino-Est, ma l'intero paese era diviso in Germania-Ovest (RFG) e Germania-Est (RDT). Nel 1989 la cortina di ferro si aprì, il muro di Berlino crollò e la Germania iniziò il proprio processo di riunificazione.

Cosa si può ancora percepire, oggi, di questa passata divisione? Come è cambiato il Paese da allora? La distinzione tra Est e Ovest è tuttora rilevante? Permangono delle differenze? Insieme al giornalista Josa Mania-Schlegel (Lipsia) indagheremo su tutto questo, attraverso una riflessione sulla vita odierna nella Germania dell'Est.

La presentazione di Josa Mania-Schlegel si svolgerà in lingua tedesca ma potranno essere fornite traduzioni riassuntive in italiano. Attendiamo con impazienza la vostra partecipazione e le vostre domande – in tedesco, italiano o inglese – sulla Germania dopo il 1989.

Vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis 1989 trennte in Europa der sogenannte „Eiserne Vorhang“ die marktwirtschaftlich orientierten demokratischen Staaten im Westen von den planwirtschaftlich organisierten sozialistischen Staaten im Osten. Diese Grenze hat auch Deutschland zweigeteilt: Die Berliner Mauer trennte nicht nur die heutige Hautstadt in West- und Ostberlin, das gesamte Land war geteilt in Westdeutschland (BRD) und Ostdeutschland (DDR). 1989 öffnete sich der Eiserne Vorhang, die Berliner Mauer fiel, in Deutschland begann die Wiedervereinigung.

Was ist von dieser Teilung heute noch zu spüren? Wie hat sich das Land seit 1989 verändert? Spielt die Unterscheidung in Ost und West noch eine Rolle? Gibt es noch immer Unterschiede? Gemeinsam mit dem Journalisten Josa Mania-Schlegel (Leipzig) werden wir über das heutige Leben in Ostdeutschland sprechen und diesen Fragen nachgehen.

Der Vortrag von Josa Mania-Schlegel findet in deutscher Sprache statt, dabei wird es die Möglichkeit zu zusammenfassenden Übersetzungen ins Italienische geben. Wir freuen uns auf eure Teilnahme und auf eure Fragen, die gerne auf Deutsch, Italienisch oder Englisch gestellt werden können.

 

L'evento è gratuito. Non è necessaria una registrazione preliminare.

L'evento non viene registrato.

Die Veranstaltung ist kostenlos und kann ohne Voranmeldung besucht werden.

Die Veranstaltung wird nicht aufgezeichnet.

 

Organizzazione / Organisation: Andrea Messner e Cristina Raffaele

Josa Mania-Schlegel, geb. 1991, ist in Weimar aufgewachsen und hat in Glasgow, München und Leipzig studiert. Er war als Reporter für u.a. Vice, Süddeutsche Zeitung und DIE ZEIT tätig. Er ist Co-Autor des Buches „Ostdeutschland verstehen“, das zur sächsischen Landtagswahl 2019 erschien. Heute lebt er in Leipzig und arbeitet als Reporter für besondere Aufgaben bei der dortigen Leipziger Volkszeitung.